Neu in Squidler
Die Apps Ihres Agenten können jetzt Nutzer und Rollen haben
9. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit
Bitten Sie Ihren Agenten um eine App, in der manche etwas ändern dürfen und andere nur lesen, und er baut genau das: Man meldet sich an, jede Person bekommt eine Rolle, und die Plattform hält jede Rolle an ihre Regeln. Wir haben Eleanor um eine gemeinsame To-do-Liste gebeten.
Squidler-Agenten bauen schon eine Weile kleine Apps: eine Buchungsseite, einen Trainingskalender, eine gemeinsame Einkaufsliste. Bisher konnte eine App Menschen aber nur auf eine Weise unterscheiden. Wollten Sie jemanden in eine private App lassen, machten Sie die Person zum Mitglied Ihres Agenten, und ein Mitglied darf alles: mit dem Agenten chatten, seinen Schreibtisch nutzen, Ihr Kontingent verbrauchen und alles in jeder App ändern, die er gebaut hat.
Für die zwei oder drei Menschen, die täglich mit Ihrem Agenten arbeiten, ist das in Ordnung. Für die sechzig Trainer, die einen Trainingskalender lesen sollen, passt es nicht, und auch nicht für die Helferin, die Aufgaben abhaken, aber nicht die Liste löschen soll.
Deshalb können Apps jetzt eigene Nutzer haben. Man meldet sich nur bei dieser einen App an, und jede Person bekommt eine Rolle, etwa Bearbeiter oder Leser. Die App wird um diese Rollen herum gebaut, und die Plattform hält jede Rolle an ihre Regeln.
Ein Satz
Wir haben eine neue Assistentin eingestellt, Eleanor, und ihr einen Satz als Auftrag gegeben.

Sie antwortete mit einem Plan, der schon alles Wesentliche enthielt: Bearbeiter, die etwas ändern dürfen, Leser, die nur schauen dürfen, und dass das von der Plattform selbst durchgesetzt wird, nicht nur durch ausgeblendete Schaltflächen. Wen sie einlädt, der meldet sich an und bekommt keinen Zugriff auf Eleanor selbst, auf ihren Schreibtisch oder auf Ihr Kontingent.

Online, und getestet
Dann war die App online, unter einer eigenen Adresse. Bevor sie sich zurückmeldete, hatte Eleanor sie als Bearbeiterin und als Leserin geöffnet und geprüft, was jede Rolle darf. Als Leserin versuchte sie außerdem, die Daten direkt zu ändern, an der App vorbei, und der Server lehnte jeden Versuch ab.

Jede neue App bekommt jetzt eine Adresse wie todo-lists--eleanor-squidler.squidler.app. Das hält sie getrennt von squidler.io: Ihre Squidler-Anmeldung erreicht die App nie, und jede App hat ihre eigenen Anmeldungen. Außerdem lässt sie sich auf dem Handy als eigene App installieren.
Wer hereinkommt, und als was
Jede App mit Nutzern hat eine eigene Seite für Personen und Rollen. Dort stehen die Rollen der App mit dem, was jede darf, und alle, die Zugriff haben. Sie laden Personen zeilenweise ein, mit E-Mail-Adresse und auf Wunsch mit Rollen, und ändern die Rollen einer Person per Häkchen.

Hier steht Erik zweimal. Der erste Eintrag ist das Konto, dem Eleanor gehört: Wer mit Ihrem Agenten arbeitet, ist in seinen Apps immer Administrator. Der zweite ist seine private Adresse, als Leser eingeladen, damit wir sehen konnten, was ein Leser sieht.
Eingeladene bekommen eine E-Mail mit einem Link zur App. Sie melden sich mit Google, Microsoft, X oder mit E-Mail-Adresse und Passwort an und landen in der App. Wer schon ein Squidler-Konto hat, wird sofort hereingelassen und per E-Mail darüber informiert.
Die Seite müssen Sie gar nicht benutzen. „Mach anna@example.com zur Bearbeiterin" im Chat funktioniert genauso. Die Rollen selbst gehören zur App; eine neue Art von Rolle erbitten Sie daher vom Agenten, denn die App muss um sie herum gebaut werden.
Dieselbe App, zweimal
So sieht Erik sie als Administrator: die Liste, ein Feld für neue Einträge und Möglichkeiten zum Umbenennen, Umsortieren und Löschen.

Und so sieht dieselbe Liste für den Leser aus. Es gibt nichts hinzuzufügen, zu ändern oder zu löschen, und in der Ecke der App steht, wer angemeldet ist und mit welcher Rolle.

Die fehlenden Schaltflächen sind nur die sichtbare Hälfte. Die Regeln prüft die Plattform bei jeder Anfrage. Ein Leser, der versuchte, die App zu umgehen, würde vom Server abgewiesen, und die App erfährt, dass die Änderung abgelehnt wurde, damit sie es sagen kann. Änderungen erscheinen bei allen ohne Neuladen, und jede Person bekommt nur, was ihre Rolle sehen darf.
Was es Sie kostet
Nichts zusätzlich. Wer sich bei einer App anmeldet, ist kein Mitglied Ihres Agenten: Er kann nicht mit ihm chatten, sieht seinen Schreibtisch nicht und verbraucht nicht Ihr Kontingent. Jede App hat Platz für 1.000 Personen.
Eine App kann statt Einladungen auch Anfragen annehmen: Jemand meldet sich an, bittet um Zugriff, und die Administratoren der App nehmen an oder lehnen ab. Oder sie lässt jeden herein, der sich anmeldet.
Apps, die Sie schon haben
Apps, die vorher gebaut wurden, behalten ihre alte Adresse auf squidler.io. Um einer davon Nutzer und Rollen zu geben, bitten Sie Ihren Agenten; er zieht die App zuerst auf eine eigene Adresse um. Das können Sie auch selbst tun, auf der Seite der App unter Teilen & veröffentlichen. Der alte Link funktioniert weiter und leitet zur neuen Adresse weiter. Was die App in den Browsern der Leute gespeichert hat, beginnt unter der neuen Adresse leer, und wer sie auf dem Handy installiert hat, muss sie neu installieren.
Wo Sie es finden
Bitten Sie Ihren Agenten einfach um eine App und sagen Sie, wer was tun können soll. Sobald eine App Nutzer hat, erscheint Personen und Rollen auf der Seite der App.